Ein suchender Geist


Im Bereich der Forschung liegt mein Fokus auf "Unconditional Spaces" und deren Beitrag in der Friedens- und Konflikttransformation und in der Folge in der Beratung und im Coaching.

 

Dabei werden „Bedingungsfreie Räume“ in einem personenzentrierten (nach Carl Rogers) und systemischen Verständnis verwendet. Sie umfassen sowohl den persönlichen inneren Raum der Achtsamkeit und Reflexion, als auch vertrauensvolle Räume zwischen Personen und Personengruppen, stets jenseits von Bewertungen.

 

Auch eine Prozessgestaltung, die Elemente der Bedingungsfreiheit beinhaltet, wie beispielsweise "active listening" und Zuhörkreise, Natur- und Flowerfahrungen, gewaltfreie Kommunikationstechniken, systemische Aufstellungsarbeit und Circle Processes, können Ausdruck bedingungsfreier Räume sein und ihre jeweilige Kraft entfalten.

 

Auf jeder Ebene, auf der bedingungsfreie Räume entstehen, sind die Basis Selbstreflexion, Achtsamkeit, Innenschau sowie Zeit und Raum für einen bewussten Umgang mit sich selbst und den Mitmenschen.

Bereits sehr früh in meiner Berufslaufbahn befasste ich mich mit Friedensthemen und suchte nach Antworten auf Fragen des Ausgleichs, der Versöhnung, des wertschätzenden Miteinanders und der achtsamen Gestaltung einer Gesellschaft.

 

Meine Dissertation "Die weibliche Seite des Friedens? Internationale Instrumente zu Frauen in bewaffneten Konflikten und Friedensprozessen im Lichte der feministischen Friedens- und Konfliktforschung", VDM Verlag Dr. Müller, ISBN: 978-3-8364-9847-0 (5.2008) vollzog den Brückenschlag zwischen Rechtswissenschaften, Gender Studies und der Friedensforschung.

 

Mit dem Fokus auf bedingungsfreie Räume wurden meine Forschungsergebnisse sodann auf der Jubiläumskonferenz der Conflict Research Society in Essex, UK (9.2013), und an der swisspeace academy der Universität Basel, Schweiz (2.2014), präsentiert. Es folgte ein Projekt am Nansen Center for Peace and Dialogue in Lillehammer, Norwegen (8.2014), welches in einer Forschungskooperation mit dem Nansen Center mündete. Die Präsentation des Beitrages "Holding the Space" (9.2016) auf der Adam Curle Konferenz der Universität Bradford, UK, setzte die Research Arbeit fort.

 

Zudem wurden in meiner Leitungsfunktion der ReKIs die "Regionalen Kompetenzzentren für Integration und Diversität" an der Donau Universität Krems publiziert (3.2017) und auf dem Symposium "Promoting Migrant Integration for a Powerful, Diverse and Multicultural Europe" als europaweites Best Practice Beispiel in Brüssel, Belgien, vorgestellt (9.2017). Mein neuester Artikel findet sich in der  Publikation "Transrational Resonances. Echoes to the Many Peaces" bei Palgrave Macmillan bzw. Springer (3.2018).