Gefühle durch Kreativität ausdrücken

Die Bewegungsfreiheit ist im jetzigen Lockdown eingeschränkt. Der persönliche Radius verkleinert. Freizeitmöglichkeiten sind reduziert. Das Ausagieren im Draußen stößt an seine Grenzen. Kein Wunder, wenn sich Tatendrang aufstaut. Gefühle der Revolte aufwallen. Widerstände spürbar werden.

 

Der Verstand kann sich die Umstände gut erklären. Doch der Bauch will mehr. Will Bewegung. Will Aktion. Möchte Bäume ausreißen, wobei es doch welche zu pflanzen gilt.

 

Kommen noch schlechtes Wetter, eisige Temperaturen und frustrierende Diskussionen auf Social Media dazu, Zoff in der Familie oder unruhige Kinder, wird es eng mit der Gelassenheit…

 

Warum also nicht neue Kanäle für Ausdruck, Aktion und Bewegung suchen? Bewegung aus dem Inneren heraus, das dem Außen in keiner Weise nachsteht? Feuer und Kraft aus der eigenen Mitte. Gefühle lodern, gleichzeitig aber auch transformiert abklingen lassen?

 

Kreativität ist das Mittel der Wahl.

 

Kreativer Ausdruck gibt Gefühlen ihren Platz. Sieht ihnen ins Gesicht. Würdigt ihr Dasein. Ganz ohne Bewertung. Ohne Zensur. Richtig oder falsch.

 

Kreativität verbindet uns mit der Lebendigkeit in uns. Mit der sprudelnden Quelle, die niemals versiegt. Mit dem Feuer unserer Seele, die Erfahrungen sammeln, durchleben und transformieren möchte.

 

Formen der Kreativität gibt es so viele, wie es Menschen gibt. Jede und jeder hat seinen eigenen, ganz individuellen kreativen Ausdruck. Es gibt keine „unkreative“ Person. Nur Bewertungen, die unser Wesen fesseln möchten.

 

Lassen wir diese Fesseln hinter uns. Lassen wir die Kreativität fließen. Und damit unsere Gefühle und Emotionen. Denn im Fluss kommt das Leben in Bewegung. Dürfen überholte Dinge, Vorstellungen oder auch Personen gehen. Lassen wir los.

 

Kreativität schafft uns einen Raum, in dem wir experimentieren, ausprobieren, einfach tun – einfach sein - können. Wie es uns gefällt. Wie es uns nicht gefällt. Das spielt keine Rolle. Hauptsache, wir drücken das aus, was uns im Moment umtreibt. Was unseren Lebensfluss blockiert. Was unsere Beziehungen stocken lässt.

 

Lass es eine Collage sein.

Eine Bleistiftzeichnung im Notizheft.

Ein Sketch mit den Buntstiften der Kinder.

Ein Mandala mit den Wachsmalkreiden. Auch mit den Kindern!

Wasserfarben zum Ineinanderfließen.

Acryl, wenn die Leinwand noch auf einen Impuls wartet.

Lass es eine Fotomontage sein.

Ein Sammelsurium aus Blättern vom Spaziergang.

Ein Naturbild, das dein Herz berührt.

 

Schwarz, grau, rot für Wut und Trauer.

Blau, grün für Wasser und Gelassenheit.

Braun wie die Erde.

Rosa die Liebe.

Violett für die Transformation.

Gelb, weiß für das Licht.

 

Einen Regenbogen für all die Gefühle und Emotionen, die in uns sind.

Sie sind willkommen.

Sie gehören zu uns.

 

Im kreativen Ausdruck werden wir uns ihrer bewusst und wandeln sie ganz von selbst.

Wir werden Bewegung. Wir werden Aktion. Wir sind Ausdruck unseres Lebens. Dafür brauchen wir kein Außen. Es kommt von selbst (wieder). Gewandelt. Zum richtigen Zeitpunkt. Ganz bald.


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