Bedingungsfrei Ja: zu dir selbst!

Wie oft hören wir diese kritische Stimme in uns: "Das hättest du aber besser, schneller, sorgfältiger machen können!" Wie häufig beschleicht uns das quälende Gefühl, wieder einmal die Erwartungen nicht erfüllt zu haben? Vor allem auch an uns selbst! Wie könnte eine innere Stimme klingen, die gänzlich anders spricht?

 

Von unserer Kindheit an, haben wir Vorgaben und Erwartungen verinnerlicht, die uns mehr oder weniger bewusst auf Schitt und Tritt im Alltag begleiten. "Man sollte das tun," oder, "es wird eben erwartet, dass ich mich so verhalte." Doch wer gibt diese Regeln vor? Wer ist eigentlich diese kritische Stimme, die es sich in unserem Inneren sehr gemütlich gemacht hat und unser Leben ständig kommentiert? Wer steckt hinter dem inneren Kritiker, der uns permanent bewertet? Der uns glauben macht, dass wir nicht gut genug sind. Dass wir ein gutes Leben nicht verdient haben. Dass es immer besser hätte sein sollen. Wer macht uns das Leben schwer?

 

So bitter es auch klingen mag. Wir selbst sind es, die uns täglich sabotieren. Die uns antreiben und kritisieren. Die uns die Illusion vorgaukeln, dass wir noch mehr tun müssen, um wertgeschätzt und anerkannt zu werden.

 

Wir selbst tragen Glaubenssätze, Prägungen und Verletzungen mit uns herum, die der Wirklichkeit ein schmerzhaftes Antlitz verleihen.

 

Doch das muss nicht so sein.

Keinesfalls.

 

Das Bewusstmachen dieser Mechanismen der Selbstsabotage und der Abwertung ist der erste Schritt zu einem freien und freudvollen Leben. Es kann nicht immer Honigschlecken sein. Dafür möchte die Seele zu viel erleben und daran wachsen. Doch ein Leben frei von ständiger Bewertung - das haben wir uns zutiefst verdient. Bedingungsfreies Angenommensein ist unser Urzustand. Dorthin wollen wir zurück.

 

Denn wie sagt die Bedingungsfreiheit?

"Du bist ok. Genau so, wie du bist."


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